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Du musst nicht schneller sein. Du musst nur losgehen.

9. Sept.
2 Min. Lesezeit

Berge erleben – ohne Stress, ohne Leistungsdruck und ohne das Gefühl, jemandem etwas beweisen zu müssen.


Vielleicht kennst du diesen Gedanken:

Bin ich fit genug dafür?

Oder diesen:

Was, wenn alle anderen schneller sind als ich?

Und manchmal ist es gar nicht die Tour selbst, die uns zurückhält. Es ist die Sorge, die anderen aufzuhalten. Nicht gut genug zu sein. Zu wenig Erfahrung zu haben. Oder irgendwann an einem Punkt zu stehen und zu denken: Warum habe ich mich bloss dafür angemeldet?

Dabei möchten wir doch eigentlich etwas ganz anderes.

Raus. In die Berge. Einen Tag erleben, der im Kopf bleibt. Vielleicht etwas Neues ausprobieren. Menschen kennenlernen. Sich bewegen, lachen, staunen – und am Abend müde und zufrieden zurückkommen.

Genau darum geht es bei Slow Mountain.


Bergerlebnisse müssen kein Wettkampf sein

In den Bergen begegnet uns schnell eine Welt voller Zahlen: Höhenmeter, Kilometer, Schwierigkeitsgrade, Gehzeiten, Klettergrade.

Natürlich sind diese Angaben wichtig. Sie helfen uns, Touren einzuschätzen und sicher unterwegs zu sein.

Aber sie sagen erstaunlich wenig darüber aus, wie sich ein Tag in den Bergen anfühlt.

Man kann 1'500 Höhenmeter zurücklegen und kaum wahrnehmen, wo man eigentlich war. Und man kann nach einem viel kleineren Abenteuer nach Hause kommen und noch Tage später davon erzählen.

Für uns bedeutet Erleben, dass nicht möglichst viel in einen Tag hineinpassen muss.

Es darf Zeit geben, stehen zu bleiben.

Zeit, eine Aussicht zu geniessen.

Zeit für eine Frage.

Zeit für einen zweiten Versuch.

Und auch Zeit für den Moment, in dem jemand sagt: «Wartet kurz, ich brauche eine Pause.»


«Ich möchte die anderen nicht aufhalten.»

Diesen Satz hören wir immer wieder.

Und dahinter steckt oft viel mehr als nur die Frage nach dem eigenen Tempo.

Vielleicht warst du schon einmal mit Menschen unterwegs, die deutlich schneller waren als du. Vielleicht kennst du das unangenehme Gefühl, wenn die Gruppe oben wartet und du als Letzte oder Letzter ankommst.

Noch bevor du richtig Luft geholt hast, möchtest du am liebsten sagen:

Sorry.

Aber wofür eigentlich?

Bei Slow Mountain möchten wir Touren und Erlebnisse so gestalten, dass unterschiedliche Menschen gemeinsam unterwegs sein können.

Das bedeutet nicht, dass alles immer gemütlich oder einfach ist. Ein Berg darf anstrengend sein. Eine Kletterroute darf Überwindung kosten. Eine Skitour darf dich fordern.

Der Unterschied liegt darin, wie wir miteinander unterwegs sind.


Vielleicht überrascht du dich selbst

Ein besonderes Bergerlebnis entsteht für uns oft genau dort, wo jemand vorher nicht ganz sicher war:

Kann ich das überhaupt?

Und dann geht es doch.

Vielleicht nicht genauso wie bei der Person neben dir. Vielleicht mit einer Pause mehr. Vielleicht mit etwas Unterstützung.

Aber aus einem vorsichtigen «Ich weiss nicht …» wird irgendwann:

«Wow. Das habe ich gemacht.»

Solche Momente sind für uns Slow Mountain.

Nicht schneller.

Nicht höher.

Nicht spektakulärer.

Sondern intensiver erleben.

Denn am Ende möchten wir nicht, dass du mit uns in die Berge gehst, um jemand anderem etwas zu beweisen.

Wir möchten, dass du nach Hause kommst und denkst:

Das möchte ich wieder erleben.

 
 
 

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